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Erweiterte Geschäftsführung für Lörracher Kreiskliniken

Die drei Kliniken des Landkreises Lörrach und ihre Tochtergesellschaft, das St. Elisabethen-Krankenhaus, haben ein erweitertes Geschäftsführungsteam. Neben dem langjährigen Vorsitzenden Geschäftsführer Armin Müller ergänzen Dr. Bernhard Hoch für den Geschäftsbereich Medizin und Marco Clobes für den Geschäftsbereich Verwaltung & Service seit Januar die Führungsspitze der kommunalen Kliniken. Die vierte, im Zuge einer internen Neustrukturierung geschaffene Position der pflegerischen Geschäftsführung ist noch zu besetzen.

»Das Unternehmen ist stark gewachsen und hat neben dem Tagesgeschäft auch das Zusammenwachsen der vier Standorte, insbesondere mit dem St. Elisabethen-Krankenhaus, das Megaprojekt Zentralklinikum und die strategisch-medizinische Weiterentwicklung zu stemmen. Als Geschäftsführer sah ich mich in der Pflicht, die Gesamtverantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen«, begründet Armin Müller seine Initiative zur Neustrukturierung.

Nach wenigen Wochen der Einarbeitung bescherte die Corona-Krise dem neuen Geschäftsführungsteam eine echte Bewährungsprobe, die schnell zeigte, dass sich das Dreierteam auch im Krisenmodus personell und fachlich hervorragend ergänzt.

Dr. Bernhard Hoch, 57, ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologe und Schlafmediziner. Er war während seiner Laufbahn unter anderem Leitender Oberarzt einer Neonatologie, Leiter eines Schlaflabors, Geschäftsführer und Medizinischer Direktor an Kliniken in Marburg und im südlichen Bayern. Zuletzt hatte er die Gesamtverantwortung für die Akutkliniken und das MVZ sowie Rehabilitationskliniken der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg inne. Die Arbeit in verschiedenen Gremien der Schlaf- und Rehabilitationsmedizin auf Bundesebene sowie seine Tätigkeit als Prüfer der bayerischen Landesärztekammer bilden eine weitere Facette seines beruflichen Profils ab. Berufsbegleitend hat Bernhard Hoch einen Masterstudiengang Health Care Management absolviert. »Ausschlaggebend für meine Entscheidung, nach Lörrach zu kommen, war ganz klar das Zentralklinikum«, sagt Hoch. »Das ist ein tolles Projekt und das will ich mitgestalten!«

Marco Clobes, 36, verfügt über einen Abschluss als Bachelor of Health Care Business Management und bringt ein breites Erfahrungsspektrum im Krankenhauswesen mit: Zuletzt war er als Projektleiter und Interims-Manager bei der gök Consulting GmbH tätig. Davor hatte er Positionen als Verwaltungsdirektor der Rotkreuzklinik Lindenberg gGmbH, als Geschäftsführer der MVZ Allgäu Bodensee GmbH und als Klinikmanager der Asklepios Schwalm-Eder-Kliniken GmbH inne. Alle diese Tätigkeiten waren geprägt durch Prozess- und Strukturveränderungsprojekte, so wie sie auch die Lörracher Kliniken durchlaufen. Auch für Clobes waren das Zentralklinikum und die Gestaltung des Weges dorthin ausschlaggebende Argumente. »Das ist eine Chance, wie sie so in Deutschland nicht noch einmal zu finden ist«, so Clobes.

Armin Müller, 54, ist seit knapp zehn Jahren als Geschäftsführer für die Kliniken des Landkreises Lörrach verantwortlich. Mit zahlreichen Prozessoptimierungs- und Restrukturierungsprozessen führte er das Unternehmen aus den roten Zahlen und leitete die Entwicklung von möglichen Zukunftsszenarien der Kliniken ein. Dies führte schließlich zum »Lörracher Weg 2.0«, in dessen Zuge bis 2025 ein idealtypischer Gesundheitscampus mit einem Zentralklinikum, deutlich erweiterter psychiatrischer Versorgung, Ärztehaus und weiteren Nutzungen entsteht. Dafür ging auch die Trägerschaft des St. Elisabethen-Krankenhauses, welches bis 2017 in Trägerschaft eines Ordens war, an die Kreiskliniken über. Im Zentralklinikum wird die derzeit über vier Standorte verteilte stationäre Versorgung dann unter einem Dach zusammengeführt.

Dr. Bernhard Hoch<br />Armin Müller<br />Marco Clobes

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